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Dienstag, 13. Mai 2008
Beitragsinhalt
Quidam 2.1 Studio
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(Stylisch: Fototapete jetzt auch auf Hemden und Kleidern.
Aufgemalt: Häuser auf dem Hemd, Streifen auf der Krawatte;
Tokyo, Sterne und Transparenz auf dem Kleid sowie die Tatoos auf den Armen.
Dauer: etwa 10 Minuten)
 (Wie es wirklich war)



6. Render Studio - Rendern


Da meiner Meinung nach die meisten User eher den Export der Modelle wählen, um diese in Echtzeit- und anderen 3D-Applikationen weiter zu verarbeiten, gehe ich nur kurz auf das Render Studio ein.

Im Render Studio gibt es 2 Renderer: einmal den einfacheren Scanline Mode und einen komplexeren Raytracer.
Nur beim Raytracing kommen die erweiterten Material-, Licht- und Schatten-Optionen zum Tragen. Für beide Renderer kann man Einstellungen wie Soft- und Cast Shadows, 3 verschiedene AA Stufen und diverse Anzeige- bzw. Speicherverhalten festlegen. Lässt man das Bild auf Festplatte speichern (alternativ: am Bildschirm ausgeben oder in die Zwischenablage rendern), steht noch die Option "Export Layers" zur Verfügung.
Beim Raytracing kommen ebenso Quidam-spezifische erweiterte Einstellungen bei den Materialien (siehe dort) zum Einsatz wie eine tiefere Manipulation der Schattenqualität. Auch gibt es insgesamt 10 Schattenpresets, die zu den unterschiedlichsten Ergebnissen führen.
Die erweiterten Schattenparameter sind Quality, Attenuation, Noise, Extend, Falloff und - wenn Quality auf 0 steht - Bias, Map Width und Max Samples.
Da ich aus den genannten Gründen nicht in die Tiefe der Renderer eingetaucht bin, enthalte ich mich einer Wertung. Für schnelle Previews ist die Renderqualität auf alle Fälle ausreichend. Aufgrund der Möglichkeit, Layer wie Z-Buffer und Alphamaske zu speichern, kann man mit den Quidam eigenen Renderern auch fertig posierte Figuren für andere Verwendungen wie Print oder Web ausgeben.
Wer jedoch mit Animationen weiter machen und/oder seine eigenen Renderer zum Einsatz bringen möchte, der sei auf die Export-Plugins verwiesen.

Der Export


.. ist auch ein Import. An dieser Stelle sei nochmal erwähnt, dass das jeweilige Plugin für eine der 5 möglichen 3D Pakete (Import: Max, Maya, Lightwave, Cinema und Carrara) sowie Collada (Export) gesondert zu erstehen und nicht Teil des Studio-Pakets ist. Mit ca. EUR 90,- liegen diese Plugins in einem fairen Preissegment.
Man speichert dafür im Quidam eigenen QDM-Format. Das ist zwar schon ein "Export" - man kann einige Optionen auswählen und das Programm öffnet QDMs auch nicht einfach, sondern importiert sie mit ebensolchen - allerdings wird per zusätzlich zu erstehendes Plugin in der jeweiligen 3D Applikation genau dieses QDM Objekt geladen. Hat man beim Export Bones, Weights und Materialien mit angegeben, so stehen auch diese direkt zur Verfügung. Renderings dazu evtl. später im Forum.


Game Content


Quidam eignet sich hervorragend dazu, eigenen Game-Content zu erzeugen.
Quidam und Game-Content
Während der "normale" Gebrauch der Figuren in einer Animation oder in Stills mündet und dieser Gebrauch von der Lizenz abgedeckt ist, erwartet N-Sided für den Gebrauch ihres Contents in Games eine Lizensierung pro Figur und Spiel. Die auf der Webseite abrufbaren Preise beziehen sich dabei auf "indipendent studios", welche anhand ihrer Einnahmen im letzten Jahr definiert werden. Was vermuten lässt, dass für große Studios andere Regeln gelten.
Eine schriftliche Erlaubnis von N-Sided für den Gebrauch der Figuren in Games ist auf jeden Fall nötig.
Game-Content Lizenzen



 
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