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Autodesk 3ds max 2008 PDF Drucken E-Mail
Freitag, 4. Januar 2008
Beitragsinhalt
Autodesk 3ds max 2008
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Mit Autodesk 3ds max 2008 ist derzeit die neueste Version des 3D-Programms auf dem Markt. Wir haben uns angeschaut, was an Neuigkeiten und Verbesserungen in die aktuelle Ausgabe geflossen ist und wie sich diese auf die Arbeit mit 3ds max auswirken.

Eine wirklich nette Kleinigkeit überrascht einen, wenn man die DVD-Box öffnet. Neben den 2 DVDs, einigen Werbeblättchen und einer Testversion von Archvision Populate findet man da etwas zum Falten. Stellt man sich nicht nur beim virtuellen Basteln, sondern auch beim Basteln mit Papier und Kleber geschickt an, erhält man einen Würfel aus Pappe, auf den die häufigsten Tastenkombinationen aufgedruckt sind. Nicht wirklich nötig, aber sehr nett anzuschauen.

Auf den beiden DVDs finden sich sowohl eine 32bit- als auch eine 64bit-Version, die auch unter Windows Vista mit DirectX 10 laufen.

Die auffälligste Neuerung ist der sogenannte Scene Explorer. Wo man sich in vorherigen Versionen durch verschiedene Menüs hangeln musste oder den Eigenschaftendialog eines Objektes öffnen musste, bietet der Scene Explorer jetzt eine kompakte Übersicht aller wichtigen Objekteigenschaften und erlaubt das Einfrieren oder Verstecken. Damit das Ändern von Eigenschaften nicht zur Klickorgie gerät, lassen sich  Objekte über Filter und ihre Eigenschaften (auch Metadaten) suchen und auswählen. Als Krönung des Tools bietet 3ds max die Möglichkeit mehrerer Explorerinstanzen mit unterschiedlichen Zuständen. Im Scene Explorer ausgewählte Objekte werden bei Bedarf nicht in der Szene selbst ausgewählt. Das bewahrt die vorher mühsam zusammengeklickte Objektauswahl vor dem Verlust.
Man kann den Scene Explorer auf 2 Arten nutzen. Es gibt die Möglichkeit, ihn als normales Fenster zu öffnen oder über den Objektauswahldialog. Letzterer hat allerdings den Nachteil, dass dann wie bisher nur der Dialog anwählbar ist, das restliche Programmfenster wird inaktiv. Komfortabler ist das normale Fenster, welches den Hintergrund aktivierbar lässt und einfach beiseite zu schieben ist.



Eine weitere Neuerung, die viele Freunde finden dürfte, ist der MAXScript ProEditor. Musste man in den vorherigen Versionen mit einem einfachen Textfenster vorlieb nehmen, gibt es jetzt ein Editorfenster, welches vom Umfang und der Bedienung an Editoren wie UltraEdit erinnert. Neben einer Zeilennummerierung und farblicher Syntaxhervorhebung bietet er ausserdem eine Evaluierungsfunktion für den geschriebenen Code.




 
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