Quidam 2.1 Studio - Seite 3

Dienstag, den 13. Mai 2008 um 12:29 Uhr
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Solange Körper- oder Kleidungs-Props zugeschaltet sind, werden sie mit verformt (was ja auch Sinn der Sache ist, wenn auch Körperteile wie Zähne oder die Zunge als Prop angeboten werden). Werden sie jedoch aus- und nach dem Sculpting wieder eingeschaltet, passen sie u.U. nicht mehr, hier ist also Sorgfalt und Vorsicht geboten.
Props können im Gegensatz zu den Superparts mehrfach übereinander geschichtet liegen (Hose + Wäsche z.B.), wenn sie aus verschiedenen Sparten kommen.

Grundsätzlich gilt für Parts + Props: hat man eine Figur per Sculpting geformt, geht diese Form unwiderruflich verloren, sobald man ein neues Part (Körperteil) oder Superpart (Körperteil ersetzendes Kleidungsstück) wählt. Ergänzt man den Charakter nach der Formung mit einem Kleidungsstück als Prop, so passt es sich nachträglich nicht mehr dem Körper an. Man sollte also in jedem Fall vor dem Sculpting die Körperform und Props ausgewählt haben, damit sie das Verformen mitmachen.

Bei einem Reset wird übrigens nicht auf die vorgeformte und evtl. mit Superparts und Props versehene, sondern die zugrunde liegende Quellfigur zurückgesetzt. Wie mir der Support mitteilte, wird aber auch der Reset auf die zuerst geladene Poolfigur überdacht.

"Netter Versuch"
Man kann Quidam auch sprichwörtlich würfeln lassen. Dann setzt das Programm die geladene Figur nach Zufall zusammen,w as - auf die Kleidung bezogen - nicht unbedingt hinhauen muss, aber extrem schnell neue Figuren erschafft.


2. Proportion Studio - Proportionen


(Bild 2: "Automatische" Proportionen)

Hier hat man wiederum zwei Möglichkeiten, auf die Körperform Einfluss zu nehmen:
1. Die schnelle, einfache Methode ("automatische" Methode) besteht darin, den Kopf und den Körper mittels je eines auf einer 2D-Skala frei beweglichen Icons länger/kürzer und kräftiger/dünner zu machen.
Bisher konnte ich leider die beiden weiblichen ProPack-Figuren nicht dazu überreden, deren Köpfe auf diese Art zu regulieren. Laut Support liegt das an den noch fehlenden Presets, an denen noch gearbeitet wird.
Bei allen anderen Figuren funktioniert das aber einwandfrei, so dass man hier sehr schnell lange oder kleine, dicke oder dünne Menschen erzeugen kann. Starke Veränderungen sind hier allerdings nicht umsetzbar, dazu benutzt man die 2. Möglichkeit.



2. Die Feinabstimmung der Proportionen erfolgt durch Verschiebung eines Bones entlang deren Längsachsen oder Skalieren der Knochen quer dazu, den "Diamanten". Im Grunde geschieht hier wohl auch eine Skalierung der Bones, diese werden jedoch weiterhin normal dargestellt.
Siehe die folgenden Bilder (Verformung stark übertrieben).

 
(Bild 02B - Längsverschiebung einiger Bones) (Bild 02A - "Diamanten": Querskalierung)

Beide Methoden der Feinabstimmung eignen sich genauso gut wie die 1. Methode zur Proportionierung, aber nur diese 2. Methode erlaubt es auch, eine Quellfigur zügig und passend an ein Photo anzupassen.
Im Gegensatz zum Sculpting-Vorgang kann man nach dem Proportionsgang sehr wohl Parts und Props zuweisen, da sich die Proportions-Verformungen nach dem Skelett richten und somit auch auf alles Zugewiesene auswirken. Es gibt im übrigen weder hier noch in den anderen "Verformungs-Studios" die Möglichkeit, mit Zahlenwerten zu arbeiten, alle Arbeiten sind intuitiv. Auch hier gilt: beim Reset wird die ganze Figur zurückgesetzt.